Bewahrung und Wiederansiedlung gefährdeter Nutztiere und Pflanzen

Eines unserer Projekte und Ziele ist die Erhaltung und Vermehrung bedrohter Haustierrassen, sowie alter Nutzplanzen. Der Grund und die Idee dafür ist, dass die Massentierhaltung immer mehr wird während immer weniger Leute selbst Tiere halten. Die Haltung von ausschließlich hochgezüchtete Rassen durch große Farmen welche für die Produktion am effizientesten sind, führte dazu das viele andere Rassen inzwischen vom Austerben bedroht sind.
Um diesen Trend entgegenzuwirken sind wir gerade dabei eine kleine Herde Thüringer Waldziegen aufzubauen und halten einige Skuddenschafe.
Desweiteren wollen wir in Zukunft auch unseren Hühner und Entenbestand in diese Richtung verändern.

Die heutige Monokulturlandwirtschaft hat keinen Platz für ungenutzte Pflanzen oder Insekten. Der Einsatz von Pestiziden und Insektiziden tötet so ziemlich alles auf dem Feld ab. Anderes Grünland wird von mähwütigen Leuten missbraucht und kleingehalten. Um Biodiversität zu unterstützen werden wir möglichst naturnahe und unberührte Bereiche schaffen. Dort können alle möglichen Insekten, Tiere und Pflanzen ungestört ihr Leben fristen.

Ähnliches wie für die Tierrassen gilt auch für die Gemüsesorten. Große Saatgutfirmen vermehren und vermarkten nur ein sehr kleines Angebot verglichen zu den vielen Gemüsesorten welche es gibt. Die äußere  Erscheinung hat inzwischen mehr Bedeutung als zum Beispiel Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten oder Schädlinge. Nur sehr wenige Leute machen sich noch den Aufwand ihr Saatgut selbst zu vermehren. Das ist auch kein Wunder wenn man in jedem Supermarkt günstig Samen kaufen kann. Allerdings hat es auch dazu geführt, dass unzählige Gemüsesorten verloren gegangen sind. Daher werden wir wenn wir nächstes Jahr unsere Gärten anlegen so viele alte Gemüse- und Obstsorten wie möglich benutzen und deren Saatgut sammeln.